Lesson 6: Die 8 1/2 Kopflängen Proportionsregel

Ich bin Kerstin Schauer und in diesem Beitrag geht es um Lesson 6: Die 8 ½ Kopflängen Proportionsregel anhand der Proportionen, die ich aktuell für das Zeichnen von Modefigurinen verwende.

In meinem ersten Beitrag habe ich dir das Buch Sketch & Go Modeillustration in 5 Minuten vorgestellt (Klicke hier und du gelangst direkt zum Beitrag). Wenn du das Buch besitzt, kannst du alles rund um das Thema Proportionen und Hilfslinien auf den Seiten 22-31 nachlesen.

Im Arbeitsheft, das ich zu diesem Thema erstellt habe, befinden wir uns zum aktuellen Zeitpunkt auf den Seiten 11-14.

Im Arbeitsheft stelle ich dir eine weitere Variante vor, wie du das Zeichnen von Proportionen lernen kannst. Das Heft bekommst du auf meiner Website.

Zusätzlich erhälst du dort eine Vorlage, die du nutzen kannst für das Zeichnen von Modefigurinen.

Jede Modezeichnerin hat ihre eigene Art eine Modefigur zu zeichnen. Es gibt Modezeichnerinnen, die Modefiguren mit extrem langen Hälsen zeichnen, die anderen Bevorzugen überproportional lange Beine. In dieser Anleitung zeige ich dir die Proportionen, die ich aktuell für das Zeichnen meiner Modefiguren nutze. Für den Anfang zeige ich dir eine einfache, stehende Pose.

8 1/2 KOPFLÄNGEN


Du beginnst mit der 8 ½ Kopflängen Proportionsregel. Das bedeutet, dass du dir überlegst, wie lang der Kopf deiner Modefigur sein soll.
Ich habe für meine Figur ein Maß von 3 cm genommen, da sich dieses gut auf ein DINA4 Blatt verteilen lässt.

GESICHT


Wenn du die ersten Proportionslinien auf dein Blatt gebracht hast, beginnst du damit den Kopf proportional aufzuteilen. Ich nutze aktuell für meine Modefiguren eine Kopfbreite von 1,8 cm. Ich verteile also auf jede Seite neben der Mittellinie 0,9 cm. So entsteht dasGrundrechteck für das Gesicht.

AUGE, NASE, MUND


Die Kopflänge wird in zwei Hälften geteilt. Bei 1,5 cm befindet sich somit die Linie, auf der sich später die Augen befinden. Die untere Hälfte des Kopfes wird in 3 weitere Teile unterteilt (1,5 cm / 3 = 0,5 cm). Die untere Linie ist die Linie für die Lippe & die mittlere Linie ist die Linie für die Nase. Zwischen der Nasen- und der Augenlinie befinden sich die Ohren, die neben das Rechteck gezeichnet werden.

HALS


Der Hals ist jeweils zu jeder Seite der mittleren Linie 0,5 cm breit und 1,5 cm lang.

SCHULTERLINIE


Angrenzend an den dem Hals, beginnt die Schulterlinie. Die Schultern sind von der Mittellinie zu jeweils jeder Seite 1,9 cm lang. Von dem Endpunkt der Schulterlinie ziehst du 0,5 cm in X-Richtung und von diesem Punkt nochmals 0,5 cm in Y-Richtung ab. In diesem Bereich entsteht die Armkugel.

BRÜSTE


Beginnend in Höhe der 2. Kopflänge zeichnest du die Brüste. Sie haben jeweils einen Abstand von der mittleren Linie von 0,3 cm und sind jeweils 1,5 cm hoch und 1,5 cm breit.

TAILLE


0,2 cm oberhalb der dritten Kopflinie befindet sich die Taille, die jeweils zu jeder Seite ein Maß von 1,2 cm hat. Der Bauchnabel befindet sich direkt auf der Linie der 3. Kopflänge.

HÜFTE


Die Hüfte befindet sich 0,7 cm oberhalb der 4. Kopflänge und beträgt von der Mittellinie zu jeder Seite 1,9 cm.

KÖRPER

Nachdem du alle Proportionslinien gezeichnet hast, kannst du die Linien miteinander verbinden und den Körper formen. Mir persönlich hilft es, den Grundriss des Gesichts vorerst nicht einzuzeichnen, weil ich es leichter finde das Gesicht zu zeichnen, wenn ich die Augen, den Mund und die Nase gezeichnet habe, um den Umriss des Gesichts an diese Details anzupassen.

Da wir heute eine einfach stehende Pose erstellt haben, möchte ich dir im nächsten Beitrag zeigen, wie du ganz einfach eine bewegte Pose zeichnen kannst. Zunächst ist es aber erstmal wichtig, dass du ein Gefühl für die Proportionen bekommst.

Solltest du dich für das Thema Modezeichnen interessieren und du hast noch keinen meiner Beiträge zu dem Thema gelesen, klicke unten auf die Themenbilder.

Ich würde mich freuen, wenn du bei dem Thema am Ball bleibst und du die nächsten Beiträge verfolgst. Ansonsten wünsche ich dir eine schöne Restwoche, bis zum nächsten Mal.

Lesson 5: Die Zeichenmittel

Ich bin Kerstin Schauer und in diesem Beitrag erkläre ich dir, die Zeichenmittel die ich, für das Zeichnen von Modefigurinen, verwende.




Marker

Ich verwende sehr gerne Marker, weil sie sehr weichzeichnen und durch mehrfaches Auftragen entstehen schöne Schattierungen.

Damit ich mich schnell für Farben entscheiden kann, habe ich eine Vorlage mit meinen Lieblings-Markern. Es ist nämlich oft so, dass die Farben sich nach dem Trocknen noch verändern und so kann ich direkt sehen, welche Farbe ich brauche oder welche Farben ich gut miteinander kombinieren kann, ohne jedes Mal meine Marker neu zu testen. Die Vorlage hierfür kannst du dir auf meiner Website herunterladen.

Ich besitze die verschiedensten Marken an Markern, vom 1 € – Marker bis zum 7 € – Marker. Die Marke Copic ist bei mir die teuerste Marke. Ich würde schon sagen, dass es sich vom Ergebnis unterscheidet, welche Marke man nutz, aber die günstigen Marker sind auch prima. Ich würde sagen Copic ist da einfach das I-Tüpfelchen. Die günstigen Marker habe ich von Läden wie Aktion oder Woolworth. Dort gibt es ganze Pakete für wenig Geld.

Was sich bei mir auch bewährt hat, 3 Farben zu kaufen, die vom Ton her ziemlich nah beieinander liegen. Auch hiermit kannst du wunderbar Schattierungen zeichnen. Denn ein Schatten besteht ja immer aus mehreren Farbnuancen und nicht nur aus hell und dunkel.

Meine Marker habe ich bereits so sortiert, dass ich die Haut- und Haarfarben beisammenhabe und die Farben, die ich für die Kleidung nutze extra aufbewahre. Auch die Konturenstifte habe ich in einem extra Behältnis. Irgendwann hat man so eine Vielzahl an Markern, dass es das Suchen erleichtert, wenn sie schon etwas sortiert sind.


Fineliner

Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall Fineliner in den Stärken: 0,03 ; 0,1 zu kaufen. Ich persönlich finde es nicht so schön, wenn die Konturen so dick zu sehen sind.


Bleistifte

An Bleistiften habe ich einiges getestet und schlussendlich bin ich bei den nachfüllbaren Druckbleibstiften kleben geblieben. Gerade wenn man flexibel oder auch mal draußen zeichnen will ist es ganz schön nervig, wenn man immer wieder den Anspitzer aus der Tasche holen muss. Meine Druckbleistifte haben gleichzeitig ein nachfüllbares Radiergummi. Auch hier bin ich später auf eine dünnere Miene umgestiegen, damit die Konturen nicht so doll zu sehen sind. Für Schattierungen eignen sich die größeren Größen.


Papierwischer

Um die Schattierungen mit Bleistift schön gleichmäßig und weich zu verteilen nutze ich Papierwischer. Damit kannst du wunderbar die harten Kanten weich wischen.


Lighboard

Im Internet habe ich mir ein Lightboard für 10 Euro gekauft und ich muss sagen, ich liebe es. Wenn du später zum Beispiel eigene Zeichenvorlagen in Form von Posen besitzt, musst du nicht jedes Mal die Figur von der Pieke auf neu aufbauen, sondern kannst direkt die Vorlage unter ein Blatt legen und die Konturen mit Hilfe des Lightboards abzeichnen.

Wenn ich das Lightboard nicht an der Stromquelle angeschlossen habe, nutze ich es auch gerne als flexible Zeichenunterlage. Wenn ich mal draußen sitze und zeichne zum Beispiel.


Aquarell-Farben

Auch mit Aquarell-Farben kann man ganz tolle Zeichnungen erstellen. Allerdings finde ich bedarf das auch wieder Übung. Deswegen nutze ich sie kaum und aus einem weiteren Grund und zwar weil es kein Zeichenmittel ist, das man so einfach unterwegs nutzen kann. Dennoch lohnt es sich sicher auch hier mal zu testen, ob es nicht das geeignete Zeichenmittel für dich ist. Alina Klemm ist eine meiner Lieblings-Illustratorin. Sie macht wunderschöne Aquarell-Zeichnungen. Schau gerne mal auf ihrer Seite vorbei, um dich inspirieren zu lassen.


Buntstifte

Zu meinen Markern nutze ich zusätzlich auch noch Bundstifte, um Details zu setzen. Auch hier habe ich ein paar Stifte von Faber-Castell und einige von Aktion. Der Vorteil bei den Stiften von Faber Castell ist, dass es extra Stifte gibt, die man mit Wasser verwischen kann. Hier bevorzuge ich aber tatsächlich keine bestimmte Marke. Bei den Bundstiften geht es mir hauptsächlich um den Farbton.


Wasserpinsel

Für die Aquarell-Farben oder Farber-Castell-Stifte, die verwischbar sind, nutze ich super gerne Wasserpinsel. Sie werden mit Wasser gefüllt. So spart man sich den Behälter und man kann sie auch unterwegs super nutzen.


Weißer Gelstift

Ich besitze leider immer noch keinen Gelstift, aber er fehlt mir eigentlich immer bei meinen Zeichnungen, um Highlights zu setzen. Ich nutze aktuell einen weißen Edding. Der ist aber viel zu dick und meiner Meinung nach ungeeignet.


Zusatztipp

Du solltest deine Zeichenmittel immer Griffbereit – und nicht umständlich irgendwo einsortiert haben. Ich benutze eine große Box die ich einfach aus dem Regal ziehen- und überall im Haus mit mir rumschleppen kann. So habe ich direkt all meine Zeichenmittel an jedem Ort zu Hause Griffbereit.

So etwas kannst du natürlich auch super gut mit einer Zeichentasche machen, damit du nicht nur im Haus flexibel zeichnen kannst, sondern auch direkt unterwegs.


Papier

Ich weiß, dass jeder Zeichner immer seine Lieblings-Papier-Sorte hat, aber da muss ich dich enttäuschen. Den einzigen Tipp, den ich für dich habe ist, nutze nicht zu dünnes Papier. Ich verwende auch gerne mal Druckerpapier in den Stärken 80g bis 120g. Ansonsten weiß ich, dass viele auch Aquarell-Papier nutzen, allerdings finde ich das persönlich für das Zeichnen von Modefigurinen nicht so toll. Es gibt dem Kleidungsstück oft eine Struktur, die ich gar nicht haben will, aber da kannst du am besten einfach ein wenig rum probieren, bis du ein Papier gefunden hast, das sich super für deine Zeichnungen eignet.


Zeichenordner

Ganz zum Schluss möchte ich nochmal auf meinen Zeichenordner zu sprechen kommen. Ich habe einen Ordner, indem ich jede Zeichnung meiner Entwicklung aufhebe, um mich weiter zu motivieren und meinen Fortschritt zu sehen, aber ich habe auch noch einen Ordner mit Hilfreichen Inspirationen. Zum Beispiel Bilder von meinen Liebling-Illustratoren, um mir dort die nötige Inspiration zu holen. Auch schaue ich hin und wieder, wie andere gewisse Frisuren oder Stofftexturen zeichnen.


Next

Im nächsten Beitrag fangen wir dann endlich mit dem Zeichnen an. Ich werde dir die 8 ½ Kopflängen-Proportionsregel erklären.

Ansonsten wünsche ich dir noch eine schöne Restwoche, bis zum nächsten Mal.

Deine Kerstin


Lesson 3: Finde deinen Kleidungsstil

In diesem Beitrag möchte ich dir helfen anhand von 5 Fragestellungen deinen Kleidungsstil heraus zu finden.



Lade dir gerne hierfür auch den Stiltest herunter, den du unter dem Produkt Modedesign Arbeitsheft findest. Hierfür benötigst du lediglich eine Anmeldung mit deiner E-Mail Adresse. Du beantwortest den Fragebogen im Stiltest, indem du die zu dir passenden Antworten ankreuzt und die Buchstaben später zusammen zählst. Im Auswertungsbogen kannst du die Anzahl der Buchstaben ankreuzen und du siehst welcher Stil am ehesten zu dir passt.



Du kannst auch einfach der folgenden Anleitung folgen, wenn du auf eine kreativere Art und Weise deinen Kleidungsstil heraus finden willst.


1.Materialien heraus legen

a) Pin-Nadeln
b) Pinnwand
c) Notizzettel
d) Stift


2. Kleiderschrank analysieren

Schaue dir deinen Kleiderschrank genau an und packe deine Kleidungsstücke gedanklich in 4 Kategorien:

1.Kleiderschrankhüter: In diese Kategorie packst du alle Kleidungsstücke, die du schon sehr lange hast und auch immer wieder gerne anziehst
2. Favoriten: In die 2. Kategorie packst du gedanklich deine Lieblingsstücke
3. Staubfänger: Das sind Kleidungsstücke, die du dir mal gekauft hast, aber so gut wie nie bis gar nicht trägst
4. Unentschlossenen: Hier kommen alle Kleidungsstücke rein, die du dir mal gekauft hast, weil du irgendwas daran schön fandest, aber im endeffekt haben sie sich nicht bewehrt. Dennoch findest du irgendetwas daran schön.

Wenn du deine Kleidungsstücke gedanklich in 4 Kategorien gepackt hast überlege dir genau: Was magst du an diesen Kleidungsstücken und was nicht. Wieso ist das eine Kleidungsstück dein Favorit und das andere ein Staubfänger? Was unterscheidet sie? Das kann der Schnitt sein, Stoff, Farbe etc. Mache dir Gedanken, was genau diese Teile dazu bringt, dass du sie in diese Kategorien geordnet hast.

Du kannst die positiven Antworten gerne schon auf die ersten Notizzettel schreiben. Jede Antwort auf einen Notizzettel. Die negativen Antworten kannst du dir zur Seite legen, denn sie können dir helfen zukünftig weitere Fehlkäufe zu vermeiden.


3. Fragen beantworten

Du beantwortest nun folgende Fragen und schreibst jede Antwort auf einen Notizzettel.

1.Welche Kleidungsstücke befinden sich überwiegend in deinem Kleiderschrank? (Mögliche Antworten: T-Shirts, Bazer, Maxiröcke,…)
2.Aus welchen Materialien bestehen die meisten deiner Kleidungsstücke bzw. Lieblingsstücke? (Mögliche Antworten: Satin, Jeans, Leder,…)
3.Welche Eigenschaften, Merkmale, Details haben die meisten deiner Kleidungs-/Lieblingsstücke? (Mögliche Antworten: Schleifen, Punkte, Oversize,…)
4.Zu welchen Anlässen trägst du deine Kleidung? (Mögliche Antworten: Büro, Festivals, Fahrrad,…)
5.Welche Wirkung möchtest du auf andere Menschen haben? (Mögliche Antworten: Cool, Lässig, Stark,…)


4. Antworten zueinander sortieren

Wenn du alle Fragen beantwortet hast, kannst du deine Antworten so zu einander sortieren, dass sie immer zusammen einen Stil ergeben (Beispiel-Antworten für Business Look: Kleidungsstücke wie Blazer, Etuikleider, Materialien: Baumwolle, Satin, Eigenschaften: Oversize, schlicht, Anlässe: Büro, Events, Wirkung: Seriös, Selbstbewusst.

Als kleine Hilfe, wie welche Stile aussehen, klicke hier und du gelangst direkt zu meinem Pinterest-Ordner Stilfindung.


Lesson 2: Lerntipps

Heute möchte ich dir meine goldenen Regeln vorstellen, die mir bei meinem Lernprozess beim Zeichnen von Modefigurinen helfen.

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung


Regel Nr. 1: Lege deinen Perfektionismus ab

Schraube deine Ansprüche nicht zu hoch. Gehe mit der Einstellung rein: ” Ich mach das jetzt einfach, könnt ja gut werden.”, denn es ist immer noch besser einen kleinen Schritt zu gehen, als gar keinen.


Regel Nr. 2: Setze deine Erwartungen nicht zu hoch

Enttäuschungen sind oft das Resultat falscher Erwartungen. Das wiederum kann sich negativ auf deine Lernmotivation auswirken. Deswegen erwarte lieber wenigervon dir und überrasche dich selbst, anstatt dass du zu viel von dir erwartest und später deprimiert bist, wenn du dein selbst gesetztes Ziel nicht erreichst.


Regel Nr. 3: Lass dir Zeit

Habe Geduld mit dir selbst. Lass deine Entwicklung einfach geschehen. Mit der Zeit bekommst du immer mehr ein Blick für Proportionen & Details. Zudem sei dir bewusst: “Du kannst nicht alles auf einmal können!”


Regel Nr. 4: Nutze Motivationshilfen

Hierfür habe ich dir unter anderem ein Arbeitsheft erstellt. Es soll dir Struktur beim Lernen geben & dir viele Ideen für mögliche Übungen geben. Wenn du jede deiner Zeichnungen aufbewahrst, kann das auch eine große Motivationshilfe sein, denn so siehst du dein Fortschritte in einem Überblick.



Regel Nr. 5: Lass dich inspirieren

Suche dir Vorbilder im Internet, Zeichner/inen deren Stil du toll findest. Klicke hier und du gelangst direkt zu meiner Inspirationsquelle auf Pinterest. Kleider Zusatz-Tipp: Es ist oft auch einfacher eine Zeichnung abzuzeichnen, als ein Foto.


Regel Nr. 6: Ruhe dich nicht auf deinem Können aus

Ich habe während meines Lernprozesses gemerkt, dass ich irgendwann an einen Punkt gekommen bin, andem ich gewisse Dinge besser zeichnen konnte als andere und ich neigte dazu immer wieder die selben Dinge zu zeichnen, weil ich wusste, dass es funktioniert und die Wahrscheinlichkeit, dass die Zeichung mir später gefallen wird, lag höher, als wenn ich etwas Neues ausprobieren würde. Leider stoppt man somit seine ganze Entwicklung.


Zu guter Letzt eine Galerie mit Bildern von meinem Lernprozess


Lesson 1: Buchempfehlung

Auf meiner Website entsteht gerade ein völlig neuer Bereich, der sich rund um das Thema Modedesign als Selbststudium drehen soll. In diesem Beitrag zeige ich dir meine Entwicklung beim Modefigurinen zeichnen mit Hilfe des Buches Sketch & Go Mode-Illustration in 5 Minuten.

Der Beruf Modedesignerin beinhaltet mehr als nur das Nähen, Zeichen & das Konstruieren von Schnittmustern. Die Arbeit benötigt ein Wissen, das man sich neben einer Vollzeitstelle nur schwer aneignen kann.

Ich möchte dir hier gerne einen Einblick in mein Selbststudium geben und dir das Buch Sketch & Go Mode-Illustration in 5 Minuten vom Stiebner Verlag vorstellen. Klicke hier und du gelangst direkt zum Produkt.



Rezension

Ich habe bislang weder Rezensionen gelesen, noch selber welche geschrieben. Bitte verzeih mir, wenn ich das nicht in einer professionellen Art und Weise mache. Ich wollte einfach gerne meine Erfahrungen mit dir teilen und dir erläutern, welche Vor- und Nachteile dieses Buch für mich hatte.

Das Buch wurde mir vom Stiebner-Verlag für mein Modedesign Selbststudium kostenlos zur Verfügung gestellt.


Vorteile

Ich habe vor Sketch und Go bereits mit einem anderen Buch gearbeitet. Meine Entwicklung ging hierbei nur sehr schleppend voran. Wenn ich daran zurück denke, haben sich meine Zeichnungen über einen längeren Zeitraum nicht sehr stark verändert. Aus diesem Grund war ich erstaunt, wie schnell ich mit dem Buch von Emily Brickel Edelson Fortschritte gemacht habe, was wiederum eine positive Auswirkung auf meine Lernmotivation hatte. Inhaltlich gefällt mir an dem Buch sehr gut, dass es Schritt-für-Schritt-Anlei-tungen gibt, die ausgezeichnete Hilfestellungen und Tipps beinhalten. Ich brauchte nicht viel zu lesen, da die Handlungsanweisungen kurz und präzise beschrieben waren. Hierbei habe ich ganz besonders gemerkt, was für eine große Wirkung kurze Textpassagen haben können, wenn der Inhalt auf den Punkt gebracht wird. Die Bilder, die Frau Edelson ihren Erklärungen hinzu-gefügt hat, sind als Untermauerung des Textes eine große Hilfe und ermögli-chen die Schritte nachzuvollziehen, ohne den Text ein zweites Mal lesen zu müssen.


Nachteile

Inhaltlich fehlen mir Tipps, wie ich Schatten und Highlights in Kleidung, im Gesicht und auf dem Körper einsetzen kann um schöne Tiefen entstehen zu lassen und der Zeichnung somit einen Hauch Realität und Echtheit zu ver-leihen. Dieses Thema wird leider nur kurz im Buch angeschnitten. Im Bereich Gesichter zeichnen erklärt sie wundervoll, wie Augen, Nase, Mund etc. skizziert werden, aber die Ohren werden hierbei leider außen vor gelassen. Zu aller Letzt möchte ich noch ergänzen, dass das Buch für den ein oder anderen dahingehend uninteressant werden kann, weil es sich hierbei ausschließlich um das Zeichnen von ModefigurINEN handelt.


Fazit

Sketch & Go hat mir mehr geholfen, als alle Tipps und Tricks, die ich bislang ausprobiert habe. Aus diesem Grund kann ich das Buch für dein Selbststudium zur Modedesignerin sehr empfehlen.


Ich möchte meine Entwicklung mit dir teilen

In Kürze werdet ihr hier eine Bildergalerie von meinen Lernvorschritten sehen!